Am Sonntag, dem 7. Juni um 19 Uhr...

...feiern ESG und khg wieder ökumenisch Gottesdienst bei Zoom. Um 19 Uhr geht es los zum Thema "Segen sein - gesegnet sein", der Warteraum ist schon vorher geöffnet. Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen, nach dem Gottesdienst noch zu bleiben und mit anderen zu erzählen. Es ist auch möglich, gemeinsam Abendbrot zu essen! Ökum. Gottesdienst der Hochschulgemeinden Zoom-Meeting beitreten auf "Mehr erfahren"

Ihr braucht eine Freizeitaktivität...

...jenseits von Fernsehen und Gaming? Wir haben da was für euch! Bei unserer Pastorin lagern Setzlinge, die ihr euch für euren Balkon, euer Fensterbrett oder auch euer Zimmer abholen könnt! Einfach so - nur mit der Bitte, sich gut um die Pflänzchen zu kümmern. Pro Haushalt gibt es 1-3 Setzlinge. Macht jetzt einen Termin zur Übergabe aus (natürlich mit Abstand): eva.jain@esg-goettingen.de Powered by AK Bewusst Konsumieren

"Aufgewacht und Angedacht!" - Auch die ESG ist dabei

Jeden Mittwochmorgen neu: Ein alternatives Online-Andachtsformat in Zeiten von Social Distancing - auch auf unserer Homepage zu lesen.

Donnerstags, 11.00 Uhr: „heaven@11“

Die Hochschulgemeinden haben ihre Bürgerfunksendung im StadtRadio Göttingen neu aufgelegt. Die ökumenische Radiosendung läuft immer donnerstags um 11 Uhr auf der 107,1 und im Live-Stream. Sonntags um 11 Uhr wird sie wiederholt. Sendeverantwortlich sind ESG-Hochschulpastorin Dr. Eva Jain und der Leiter der khg Peter-Paul König.

Herzlich Willkommen

Du hast Lust Musik zu machen, gemeinsam aktiv zu werden oder dich zu engagieren? Alle Angebote findest du unter:

/esg/mitmachen

Natürlich haben wir in allen Lebenslagen ein Ohr für dich. Alle Beratungsmöglichkeiten findest du unter:

/esg/seelsorge

Ab September ist die neue FSJ Stelle frei!

Du hast Zeit viel, weil im Moment keine Schule stattfindet? Dann ist das eine gute Gelegenheit, sich mit dem zu beschäftigen, was du nach der Schule machen willst – wie wäre es mit dem FSJ in der St. Johannis- und Hochschulgemeinde. Es bietet dir die Möglichkeit, erste Erfahrungen im Berufsleben zu machen und dazu Kontakt mit Studierenden und der Universität aufzubauen!

https://www.esg-goettingen.de/Freiwilliges-Soziales-Jahr

„Aufgewacht und angedacht“ am Mittwoch, den 03. Juni

#wirsehenPfingstrot - Spurensuche nach dem Heiligen Geist - Pastorin Almuth Wiesenfeldt

Ein Baum, der ein Blätterdach über mir spannt.
Der alte Milchtopf meiner Oma.
Der Rucksack für den Kindergarten.
Die Erdbeermarmelade auf dem Frühstückstisch.
Die Klappkiste.
Mein roter Regenschirm.
Ein Arbeitsblatt für die Konfis.
Das Rücklicht am Fahrradanhänger.
Der Aufkleber auf dem Paket mit den Seifenblasen.
Die Saftflaschen in der Speisekammer.
Das Rotweinglas auf dem Tisch.
Ein Verbotsschild.
Das Auto der Nachbarn vor der Tür.
Die Schaukel auf dem Spielplatz um die Ecke.
Das Hinweisschild an der Tür: „Ziehen“.
Das Flatterband beim OpenAir-Gottesdienst.
Der Tomatensalat.
Ein Schlüsselanhänger.
Meine Schuhe.
Der Feuerlöscher im Gemeindehaus.
Die Äpfel in der Küche.

In den letzten Tagen habe ich viele Fotos gemacht.
Von Dingen, die rot sind.
Auf Instagram hatten vier Pastorinnen dazu aufgerufen:
Macht Bilder von roten Dingen und postet sie unter #wirsehenPfingtsrot.

So eine Aktion eben, dachte ich.
Machst du mal mit. Ist ja auch witzig.
Und im Moment gibt es so viel Stressiges, da kommt das gerade recht, so eine Ablenkung.
Ob es jetzt so geistlich wird, ist ja auch nicht so wichtig.
Und es ist unglaublich, wo es überall rot gibt.
Auf einmal siehst Du es überall.
Autos, Schilder, Feuerlöscher.
Mülleimer, Nagellack. Lippenstift.
Rot, überall Rot.
Nicht nur, weil Pfingsten ist.
Es springt ins Auge. Leuchtet, macht aufmerksam und fröhlich.
Ich bin überrascht, wo ich Rotes finde.
In meiner Wohnung, in der Kirche,
auf dem Weg in den Wald.
Eine rote Spur zieht sich da auf einmal durch mein Leben.
Und wenn ich etwas Neues entdecke, dann muss ich lächeln.
Schon wieder! Hach! 

Je mehr ich den roten Dingen auf der Spur bin, desto mehr Zusammenhänge entdecke ich auch.
Auf einmal merke ich, wie es mit dem Geist zu tun hat.
Unter den roten Blättern des Baumes fühle ich mich geborgen, höre den Wind rauschen.
Meine Oma fällt mir ein, als ich den Milchtopf sehe.
Wie sie mir immer heißen Kakao gemacht hat, wenn ich traurig war.
Der Rucksack, mit Proviant für den Weg. Die leichten und auch die schweren Wege.
Das Schild an der Tür erinnert mich an Türen, die sich aufgetan haben, wenn ich glaubte, alles sei
festgefahren.
Das Flatterband beim Gottesdienst, das eigentlich abtrennen soll und doch auch verbindet, weil auf beiden Seiten des Bandes Gottes Wort gehört wird.
Die Liste ließe sich ewig weiterführen.
So ist Ruach, glaube ich.
Seit Gott diesen Geist in die Welt ausgegossen hat, ist eine Spur gelegt.
Mal deutlich und klar und feuerrot,
mal eher versteckt und verhalten, so dass ich sie suchen muss.
Vielleicht erst hinterher begreife: „Da ist Gott mir begegnet.“

Unsichtbar, und doch vor aller Augen. So zeigt sich mir Ruach in diesen Tagen.
Weht, wo und wann sie will, spürbar, sichtbar.
Wo Menschen miteinander verbunden sind.
Wo diskutiert wird über das Wesen Gottes. Am Küchentisch, oder in der Uni.
Wo Liebe geteilt wird, wo Menschen zusammen sind, im Namen des Dreieinigen.
Gottes Geist führt zusammen, verbindet und tröstet.
In diesem Jahr, unter „Corona-Bedingungen“ brauche ich diese Botschaft mehr denn je.
Das wissen: Gottes Geist verbindet uns, gerade dann, wenn wir uns nicht so wie gewohnt begegnen.

Wenn wir keine Hände reichen und uns nur auf Abstand sehen können.
Dann spüre ich einmal mehr, dass Gottes Geist da ist und uns dennoch verbindet.
Durch sein Wort und seine Liebe. Durch die Spuren, die Gott in meinem Leben hinterlässt.

Frohe Pfingsten!

Sendung vom 28.05.2020

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In der 8. Ausgabe von „Heaven@11“, am Donnerstag, 28. Mai, von 11-12 Uhr, erwartet die Zuhörer ein Interview mit Jan Hermelink, Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät und geschäftsführender Universitätsprediger an der Universitätskirche St. Nikolai. Was macht eigentlich ein Kirchenvorstand? Darüber spricht Jeanine Rudat mit Hildgund Broda, Kirchenvorstandsvorsitzende von St. Johannis. Mit Diakonin Iris Merz-Wimmer aus der Region Adelebsen und Nörten-Hardenberg redet Jeanine Rudat über eine ganz besondere Schatzsuche an Pfingsten und ihr Engagement für Kinder und Jugendliche in der Corona-Zeit. Außerdem in der Sendung: Veranstaltungshinweise und ein Buchtipp über 77 Frauenspuren in Niedersachsen von Cosima Bellersen Quirini. Hier könnt ihr die Sendung am Donnerstag ab 12 Uhr (ohne Musik) nachhören.

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